Bürger*innenradio für Hannover muss erhalten bleiben!

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Hannover – Am vergangenen Freitag wurde bekannt, dass die niedersächsische Landesmedienanstalt Radio Leinehertz die Sendelizenz zu entziehen droht. Die REGION strebt nun im Regionsausschuss am 26.3.19 um 14h via Eilantrag eine Mediation durch den Regionspräsidenten an.

Durch sein Konzept gibt Radio Leinehertz dank vielseitigem ehrenamtlichen Engagement den Bürger*innen der Region Hannover eine Stimme. “Es kann nicht sein, dass die Verfehlungen der ehemaligen Geschäftsführung die jahrelange Arbeit der vielen engagierten Menschen hier kaputt machen. Die Behörde hat hier den guten Willen zu sehen.” so Geschäftsführer der REGION Bruno Adam Wolf.
“Egal ob hier junge Journalist*innen ihre ersten Interviews und Radiosendungen machen dürfen, Minderheiten eine Stimme gegeben wird oder verschiedenste Subkulturen ihre Musik zelebrieren dürfen. Was Radio Leinehertz für die Region Hannover leistet, ist nicht mit Gold aufzuwiegen, aber manchmal droht es eben genau daran zu scheitern und genau da müssen wir ran.” ergänzt der stellvertretende Vorsitzende Julian Klippert.
Es ist das erklärte Ziel der REGION das Format des Bürger*innenradios für die Region Hannover zu erhalten und den Ehrenamtlichen, die das Konzept tragen, die Fortsetzung ihrer Tätigkeit zu ermöglichen. Zu diesem Zweck bringt die REGION einen Eilantrag in den morgigen Regionsausschuss ein.
“Institutionen wie Radio Leinehertz sind unbedingt zu erhalten. Hier wird den Bürger*innen ermöglicht, sich eigenständig kreativ zu verwirklichen. Es ist eine Schande, dass es damit jetzt aus sein soll. Wir sagen: Nein!” fast der Regionsabgeordnete Rüdiger Hergt den Sachverhalt zusammen.