Gruppe REGION bringt soziale Teilhabe im öffentlichen Personennahverkehr voran

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Mit drei Anträgen zum Haushalt 2019 will die Gruppe “Die REGION” das Leben der Menschen in der Region verbessern  

Hannover – Nachdem die Verkehrswende nun auch in der Region Hannover angekommen ist, scheint man davon im Haushalt 2019 noch nicht viel zu spüren. Da ÖPNV aber Basis aller sozialen Teilhabe ist, hat “Die REGION” drei Änderungsanträge gestellt, welche den ÖPNV inklusiver machen werden.

So fordert die Gruppe “Die REGION” die Einführung des viel gepriesenen Bremer Modells: “Gefängnisaufenthalte aufgrund von Fahren ohne Fahrschein treffen zu einem großen Teil benachteiligte Menschen. Ein vergünstigter Fahrschein für Betroffene schafft in Bremen erfolgreich Abhilfe. Sogenannte Schwarzfahrdelikte machen in Hannover einen beachtlichen Teil der Kriminalstatistiken aus. Hier heißt es von Bremen lernen, heißt siegen lernen.” So der verkehrspolitische Sprecher der REGION Julian Klippert. von Ersatzfreiheitsstrafen betroffene können nach dem Bremer Modell eine vergünstigte Monatskarte erhalten.

Zudem fordert die Gruppe neben einer flächendeckenden Einrichtung von Hotspots an den Bus- & Bahnhaltenstellen, eine massive Überarbeitung der GVH-App, sodass diese unter anderem in mehr Sprachen verfügbar ist und auch für Menschen mit Einschränkungen einfach zu bedienen ist.

“Inklusion ist der Schlüssel zur Teilhabe in unserer Gesellschaft. Barrierefreier Zugang zu Informationen, wie in diesem Fall der Zugang zu den Fahrtzeiten der Öffis sind Grundvoraussetzung für die vielbeschworene Verkehrswende.” Erläutert Gruppenvorsitzender Adam Wolf. So soll die Überarbeitung der App von einer flächendeckenden Integration von Rufknöpfen verbunden werden, damit auch Menschen ohne mobile Endgeräte jederzeit Fahrgastinformationen abrufen können. “Barrierefreiheit bedeutet auch Barrierefreiheit im Alter. Mit der Digitalisierung geht eine schleichende Altersdiskriminierung einher. Es ist unsere Aufgabe, diese abzufedern und allen Menschen den Zugang zu relevanten Informationen zu ermöglichen.” ergänzt der wirtschaftspolitische Sprecher der Gruppe “Die REGION” Rüdiger Hergt. Mit dem Beschluss dieser Haushaltsanträge wird die Regionsversammlung ein Zeichen für eine inklusive Verkehrspolitik setzen.