Gruppe REGION fordert die Einrichtung einer Antidiskriminierungsstelle

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Im Rahmen der Beratungen im Schulausschuss der Regionsversammlung wurde das Fehlen einer Antidiskriminierungsstelle bekannt

Hannover – Nachdem bekannt wurde, dass die Region Hannover keine Antidiskriminierungstelle besitzt, wird diese beantragt von der Gruppe “Die REGION”. Die unabhängige Antidiskriminierungsstelle in der Regionsverwaltung soll sowohl intern wie extern Angestellten der Verwaltung der Region und der Kommunen die Möglichkeit geben, diskriminierende Vorfälle unkompliziert und anonym melden zu können.

Zu diesem Zweck sollen sowohl eine anonyme Hotline, als auch ein Onlineportal eingerichtet werden, wo Vorfälle gemeldet werden können. “Der Antidiskriminierungsgrundsatz ist im Grundgesetz verankert. Leider geht dieser Anspruch oft an der Realität von Diskriminierung vorbei. Menschen, die Opfer von Diskriminierungen werden, brauchen eine vertrauenswürdige Ansprechperson.” Erläutert Adam Wolf, Vorsitzender der Gruppe “Die REGION”.

Bereits im Vorfeld erreichten “Die REGION” verschiedene Statements, die diesen Vorstoß begrüßen. “Dass Diskriminierung oft zum Alltag gehört, hat auch die Verwaltung der Region Hannover kürzlich erst feststellen müssen. Wenn Betroffene Ansprechpartner*innen haben, die weder ihr Chef, noch ihre Vorgesetzte sind, dann fällt es sicherlich viel leichter, diesen Schritt zu gehen und Vorfälle öffentlich zu machen.” führt Julian Klippert, stellvertretender Vorsitzender weiter aus.

Im Rahmen des Haushalts 2019 bietet sich hier die Gelegenheit, direkt Gelder für die Einrichtung der Stelle bereit zu stellen. “Die Verwaltungen einer Kommune, besonders einer so großen Gebietskörperschaft wie der Region, haben immer auch Vorbildcharakter. Eine Antisdiskriminierungstelle einzurichten heißt mit gutem Beispiel voranzugehen.” So Gruppenmitglied Rüdiger Hergt.  Die Beratung des Antrags findet im Rahmen des Ausschusses für Verwaltungsreformen am 6.12.2018 um 16 Uhr statt.