Und ewig kriselt die Wasserstadt

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…und täglich grüßt das Murmeltier! Die Wasserstadt steht mal wieder in den Schlagzeilen. Die ÖPNV Anbindung ist ungeklärt, nun sind die Grundstückspreise zu teuer für den sozialen Wohnungsbau.

Im morgigen Verkehrsausschuss in der Region Hannover fordert die Gruppe “Die REGION”, dass die Region Hannover ihre Versprechen an die Bürger einlöst: Von einer Bürgerbeteiligung der AnliegerInnen und von einem modernen ökologischen Verkehrskonzept.

Wir erleben gerade, wie alle Erwartungen nacheinander enttäuscht werden: Rat und Region zerstreiten sich, der Wohnungsbau startet noch nicht, die ÖPNV-Anbindung ist immer noch nicht geklärt, dann springt auch noch die größte Wohnungsbaugesellschaft, Hannovers “hanova” als Investor ab- wegen zu hoher Grundstückspreise von mehr als 750€ m2 .

Julian Klippert, stellv. Vorsitzender der Gruppe "Die REGION"

Julian Klippert, stellv. Vorsitzender der Gruppe „Die REGION“

“Es ist aber nicht so, dass man unendlich viel Zeit hätte,”- sagt Julian Klippert, verkehrspolitischer Sprecher der Gruppe “Die REGION”. – “Es gibt Bürger, die schon vor Jahren ihr Haus verkauft haben und auf eine neue Unterkunft in der Wasserstadt warten.” Auch Planungs- und Baugemeinschaften wurden von den Bürgern gegründet, jedoch können sie in die Auseinandersetzungen um den ÖPNV zwischen Stadt (Stadtbahn) und Region (Busanbindung) nicht eingreifen. Das ist auch der Grund warum DIE REGION eine wirkliche Bürgerbeteiligung beantragt. “ÖPNV ist eben keine Frage der Wirtschaftlichkeit!” so Rüdiger Hergt, wirtschaftspolitischer Sprecher der REGION.

Adam Wolf, Vorsitzender der Gruppe "Die REGION"

Adam Wolf, Vorsitzender der Gruppe „Die REGION“

“Der Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz hat den AnliegerInnen eine Bürgerbeteiligung versprochen und das Versprechen nicht eingelöst, von Einbeziehung des Stadtbezirksrates ganz zu schweigen!”, so Adam Wolf, Vorsitzender der Gruppe “Die REGION” und selbst Einwohner von Limmer. – “Wir fordern die Region Hannover auf, neue Wege für die Finanzierung eines modernen Verkehrskonzeptes zu suchen. Es ist auch unabdingbar, dabei innovative Technologien wie autonomes Fahren zu berücksichtigen. Die BewohnerInnen der Wasserstadt sind es wert!”.